Zuschnittplan: von der Liste zur Werkbank
Stückliste vorbereiten, Guillotineschnitte verstehen und Anordnung, Reihenfolge sowie PDF vor dem Sägen prüfen.
Die Liste in Millimetern vorbereiten
Kurze Namen beschreiben die Funktion. „Linke Seite“ ist in der Werkstatt klarer als „Teil 1“. Die Menge zählt gleiche Exemplare, nicht Listenzeilen.
Der Beistelltisch hat eine 900 × 600 mm große Deckplatte, zwei seitliche Beine mit 560 × 722 mm und eine hintere Strebe mit 784 × 120 mm: vier Teile aus 18 mm MDF. Maserung vor der Drehfreigabe festlegen.
Was bedeutet ein Guillotineschnitt?
Er durchtrennt den gesamten aktuellen rechteckigen Bereich von Kante zu Kante. Anschließend kann jeder Teilbereich weiter getrennt werden. Der Plan speichert diese Baumstruktur.
Ein Bereich mit 1.000 × 500 mm ergibt bei 400 mm Teilung und 3 mm Schnittfuge Streifen mit 400 × 500 und 597 × 500 mm. Die Säge verbraucht die übrigen 3 mm; der zweite Streifen kann nicht 600 mm breit bleiben.
Vor dem Export prüfen
Teile im Plan auswählen und mit der Liste vergleichen. Nach Maßänderungen neu berechnen: Das vorige Ergebnis gilt als veraltet und lässt sich nicht als aktuell speichern oder exportieren.
Das Basis-PDF enthält Plan und Legende. Das professionelle PDF ergänzt Reihenfolge und Etiketten. Der Server prüft die Geometrie unabhängig und kontrolliert Kontingente. Die Maßangaben gelten als Referenz; die Zeichnung ist keine Schablone in Originalgröße.
Weitere Anleitungen: Maserung · Schnittfuge · Schnittreihenfolge